Der Sylvenstein

Mein Reiseblog über den Sylvensteinsee
Seit vielen Jahren fahre ich immer wieder am Sylvensteinsee vorbei – auf dem Weg zum Ahornboden in die Eng. Dabei hat der Bergsee in Bayern viele Freizeitmöglichkeiten zu bieten. Deshalb gibt es nun diese Webseite, wo ich meine Erlebnisse beschreibe und allgemeine Informationen zum Sylvensteinspeichersee gebe. Vielleicht ist der eine oder andere Tipp für dich dabei?

Über den Sylvensteinspeicher
Der Sylvensteinsee gehört zur Gemeinde Lenggries in Bayern – auch wenn er vom eigentlichen Ortskern Lenggries 14 Kilometer entfernt ist. Der Sylvensteinstausee ist ein wunderschönes Ausflugsziel: Im Sommer ideal zum Wandern, Radfahren und natürlich zum Baden. Im Winter geht es gut zum Langlaufen, Schneeschuhwandern und Winterwandern auf den Bergen rundherum. Jede Jahreszeit hat hier ihren Reiz. Im Frühling habe ich es genossen, wenn das frische Grün aus den vielen Buchen treibt. Der Sommer mit den langen Tagen ist ideal für tolle Bergtouren und anschliessendem Erfrischungsbad im See. Im Herbst färben sich die vielen Blätter so toll bunt, das müsst ihr einach mal selbst gesehen haben.

Bunt ist die Landschaft rund um den Sylvensteinsee im Herbst

Unverbautes Ufer eines tollen Bergsees
Im Vergleich zu den anderen bekannten Seen in Oberbayern ist das Ufer Sylvensteinsees unverbaut geblieben. Direkt am Ufer gibt es kein Haus oder Hotel. Die Natur regelt den Zugang selbst. Der Großteil des Sees ist zugänglich, nur an wenigen Stellen ist der Wuchs durch Büsche und Bäume so stark, dass man nicht hinkommt. Diese Unberührtheit hat mit der Geschichte des Sylvensteinsees zu tun: Es ist ein künstlicher See, auch wenn man es heute gar nicht mehr sieht.

Der Blick auf den Sylvensteinsee vom Südostufer im Karwendel

Wie ist der Sylvensteinsee entstanden?
Am Platz des heutigen Sylvensteinspeichersees war früher der Ort Fall. Als es immer wieder Überschwemmungen und Hochwasser gab, wurde ein Stausee geplant. Mit dem Bau der Staumauer in den Jahren 1954-59 wurden die Faller umgesiedelt in den Ort Fall. Seitdem wird an der Staumauer die Isar zu einem großen See aufgestaut, der nun Anziehungspunkt am Rande des Karwendelgebirge ist.

Warum gibt es den Stausee eigentlich?
Als der künstliche See geplant wurde, wollte man zwei Ziele verfolgen: Erzeugung von Strom, sauberen Strom – das sollte mit dem See am Sylvenstein kostengünstig und auch umweltfreundlich erreicht werden. Und dann gab es die ständig wachsende Hochwassergefahr durch die immer stärker anschwellenden Bergbäche, die sich über die Isar entwässern. Damit im oberen Isartal Lenggries und Bad Tölz, bzw. in Folge auch München nicht Opfer des steigenden Wasserpegels werden, federt der Speichersee den Pegel ab. Die 44 Meter hohe Staumauer hält das Wasser zurück. 2005 kam es fast zur Katastrophe – der Pegel stieg so stark, dass der Damm zu brechen drohte. Das Wasser musste abgelassen werden, größere Schäden in den Dörfern unterhalb des Sylvensteinsees blieben zum Glück aus.

Heute hat sich der als Stausee geplante Bergsee vollends ins Landschaftsbild eingepasst. Er ist eine Attraktion und beliebt als Ausflugsziel.

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Die Isarmündung bei Fall

Die Isar fließt in den Sylvensteinsee
Die Isar entspringt im Karwendel in Tirol oberhalb von Scharnitz. Natürlich war ich auch schon am Isarursprung. Ebenfalls ein sehr schönes Fleckchen im Karwendel.  Durch das Hinterautal nimmt nimmt der türkisblaue Fluß seinen Lauf aus den Bergen. Dann geht es rund um das Karwendelgebirge über Bayern weiter. Hinter Mittenwald, Krün und Wallgau hat die Isar nochmal ein richtig wildes Gebiet. Das obere Isartal zwischen Wallgau, Vorderriß und Fall ist nochmal anders als das Hinterautal. Das Flußbett ist breiter, die Berge nicht ganz so hoch. Das Wandern einfach. Die Natur ist hier besonders ursprünglich, wild und die Landschaft komplett unverbaut.

Hier finde ich es besonders schön – und meist ist auch ruhig hier: Nur wenige Menschen finden das unberührte Kiesbett oberhalb des Sylvensteinsee attraktiv. Besonders die wenigen Kilometer vor dem Stausee ist die Landschaft wild und natürlich. Zwischen dem neuen Ort Fall und dem kleinern Weiler Vorderriß darf die Isar wild fließen, bevor sie kurz vor der Siedlung Fall in den Sylvensteinsee mündet.

Das ist die Isarmündung in den Sylvensteinsee, wildes Lenggries in Bayern

An der Isar wandern?
Eine besonders tolle Naturlandschaft oberhalb des Sylvenstein lädt zum Wandern ein. Im Frühling muß man hier auf brütende Vögel achten, ansonsten ist das Gebiet schön zum Wandern. Kilometerweit im Flußbett der Isar.
Vom Isartal gibt es Wanderungen hinauf in die Berge. Toll sind die Bergwanderungen aus dem Bächental in Richtung Dürrnbergjoch und Demeljoch

Hier mehr Tipps zum Wandern am Sylvensteinsee

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Noch mehr Informationen?

Wo gibt es etwas zu essen? Wo kann man am Sylvensteinsee übernachten? Wie ist es mit dem Campen am See und wo sind schöne Aussichtspunkte? Diese Fragen werden hier beantwortet. Bitte im Menü den Themen folgen.

Fehlt etwas? Bitte einen Kommentar hinterlassen, ich werde schauen, was ich tun kann.

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